Lara Link erzählt von ihrem Sohn Mijo. Er war ein junger Mensch mit einer großen Liebe zu Feuerwehrmännern, zu Fanta und zu seiner Vogelspinne. Die Spinne lebt bis heute bei der Familie und ist für sie zu einer Verbindung zu Mijo geworden. An seinem Todestag, dem „Mijotag“, gibt es Fanta, weil er sie so geliebt hat.
Lara liest aus ihrem Buch „Mama, glaubst du, die brauchen im Himmel noch ein Feuerwehrmann?“. Darin erzählt sie, wie besonders Mijo war und wie er selbst mit seinem Sterben umging. Sie beschreibt die ersten Kontakte mit dem Kinder- und Jugendhospiz, ein Regenbogenfeuer mit Zauberpulver und den wirklich letzten Moment mit ihm. Es war ein friedvoller Abschied, und zugleich war er mit großem Schmerz verbunden.
Das Gespräch zeigt auch, wie die Hospizbegleitung der ganzen Familie direkt nach Mijos Tod geholfen hat. Es macht deutlich, wie unterschiedlich Trauer innerhalb einer Familie sein kann. Und es geht darum, wie das Leben danach weitergeht: mit neuen Alltagsabläufen, mit einer Freiheit ohne Pflege und mit neuen Reisen.
Am Ende gibt Lara uns etwas mit: Lebt, was das Zeug hält. Grenzen lassen sich verschieben. Habt keine Angst vor Trauer. Und oft brauchen Trauernde gar keine Worte.
Bitte beachtet: Die letzten Momente mit Mijo werden in dieser Folge sehr detailliert beschrieben. Nehmt euch Zeit und hört nur dann zu, wenn ihr euch dafür bereit fühlt.
Foto: Lara Link
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