Anna Lammer

Mit Ursula Hofmann

Wenn ein junger Mensch 18 Jahre alt wird, plant er in der Regel seinen Auszug aus dem Elternhaus, Ausbildungsstelle, Studienplatz oder Ausland. Doch was passiert, wenn ein junger Mensch mit einer schweren Erkrankung oder Behinderung volljährig wird?

Ein Auszug von zu Hause steht selten an. Und für die Eltern geht die Bürokratie erst los! Der Kinderarzt und das SPZ sind nicht mehr zuständig und können ihre Leistungen nicht mehr abrechnen. Das Ende der Schulzeit rückt immer näher und gleichzeitig werden passende Betreuungsangebote immer rarer.

Ursula Hofmann ist heute zu Gast im Podcast Wegbegleiter. Sie ist Mutter einer 18 Jahre alten Tochter und Gründerin des Selbsthilfevereins rückenwind e.V – Pflegende Mütter behinderter Kinder stärken! (http://www.rueckenwind-es.de/)

Der Beitrag ist ein Appell an die Verantwortlichen in der Politik, die mangelnden Entlastungsangebote für pflegende Eltern und ihre schwer kranken oder behinderten Kinder ernst zu nehmen.

Wir sprechen über:

  • mangelnde Betreuungs- und Wohnangebote
  • Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
  • Altersarmut pflegender Eltern
  • Burnout
  • was passiert mit den Kindern, wenn pflegende Eltern alt werden?
  • Sorge um die Zukunft des eigenen Kind

Ein spannender, ehrlicher und gleichzeitig bedrückender Beitrag darüber, wie pflegenden Eltern die Perspektiven fehlen.

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